FRAKTALE führt einen unabhängigen, künstlerischen Diskurs zu den Grundelementen menschlicher Existenz. Über die Zeit hinaus geltende Prinzipien, wie Ursache/Wirkung/Zyklus/Evolution werden benannt und aus der Sicht der bildenden Kunst ästhetisch formuliert. Es wird der Versuch unternommen, Vergängliches von Unvergänglichem zu trennen. So entsteht ein Raum, in dem Positionen, parallel zum wissenschaftlich Beweisbaren, entwickelt werden können.
Diese Haltung führte zu einem Prozess, der sich in einer stetig wachsenden Gruppe fortsetzt.


Zum Begriff FRAKTALE

An die Stelle eines einheitlichen Ganzen treten heute fraktale Strukturen und Wahrscheinlichkeiten. Die Beschleunigung des Informationsflusses macht ständig wechselnde Werte allgegenwärtig. Neben der daraus entstehende Verunsicherung entsteht auch eine neuartige Form der Freiheit, die die Mannigfaltigkeit der Dinge akzeptiert und sich auf Rhythmus und Struktur begründet. Dies ermöglicht die Wahrnehmung einzelner Fraktale.

Fraktale sind Einzelteile, die auf die Information eines Ganzen hinweisen und somit als Bedeutungsträger für Einfaches und Absolutes aufgefasst werden können. Sie provozieren somit einen Diskurs über die grundlegenden Elemente menschlicher Existenz.