Rudolf Reiber führt uns mit seiner aus drei Projektionen bestehenden Installation in die freie Natur zu einer Jagdgesellschaft. Der Betrachter kann sich entweder die Loops einzeln von Außen ansehen oder aber das Projektionsdreieck betreten. Gezeigt werden Jäger, die auf das Wild warten. Tritt der Betrachter in die Projektion ein, findet er sich in einer klaustrophobischen Situation des Gejagtseins wieder. Das Fehlen des finalen Schusses erzeugt im Betrachter den absurden Wunsch nach gerade diesem. Letztlich wird er selbst zum Voyeur, vielleicht sogar zum Komplizen des Geschehens.

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