Christian Hahn bedient sich in seinen Bildern der künstlich erzeugten Dramaturgie von Computerspielen. Eine Überinszenierung in Pop-Ästhetik baut eine über das Bild hinausweisende Komposition und bedrängt somit den Betrachter. Die Arbeiten beschreiben eine gesellschaftliche Entwicklung, die den Drang nach Grenzerfahrungen und -überschreitungen thematisiert und ihren dekadenten Zügen nachspürt. In einer “gesicherten” Welt werden Ereignisse kreiert, um existenzielle Erfahrungen machen zu können.

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