John Bock inszeniert in seiner Videoinstallation „Astronaut“ eine Parallelwelt. Sichtbar wird ein Prozess im Innern einer Persönlichkeit – und zwar durch eine performative Handlung. Die Wertigkeiten unserer Realität werden zugunsten einer phantasiegesteuerten Energie verschoben und es entsteht ein absurder Ablauf zwischen schamanistischer Praxis, kindlicher Freiheit und wahnartigem Handeln. Jeder humoristische Aspekt wird Sekunden später durch die Bitterkeit des Kampfes um die eigene Existenz konterkariert. Die Intimität eines Menschen wird bedrängend deutlich sichtbar.

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